GELD IST AUCH IN DER FINANZBRANCHE NICHT ALLES

Geld ist auch in der Finanzbranche nicht alles
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Digitalisierung bedeutet auch für den Finanzsektor ein Umdenken. Ein umfangreiches Informationsmanagement und Datensicherheit sind dabei die wichtigsten Herausforderungen.

Die Spielregeln in der Branche der Banken und Finanzdienstleister haben sich in den vergangenen Jahren verändert: Neben traditionellen Anbietern wie Banken und Sparkassen drängen zunehmend Start-ups, so genannte FinTechs, mit neuen Angeboten und Geschäftsmodellen in den Markt.

Dass die Digitalisierung des Finanzsektors starke Verwerfungen in der Branche nach sich ziehen wird, lässt sich bereits jetzt absehen. Laut McKinsey wird sogar „in den nächsten Jahren ungefähr ein Drittel aller bisherigen Bankerträge in Deutschland gefährdet“ sein.

Auch der Kontakt zu den Kunden wandelt sich: Anfragen erreichen die Unternehmen heute über deutlich mehr Kanäle als früher. Per E-Mail, über Social-Media-Plattformen und Messenger-Dienste wie Facebook, Twitter und Co., über Kontaktformulare, SMS, Anrufe oder per Brief. Diese Informationen müssen verarbeitet, effizient organisiert und auffindbar gemacht werden. Ruft etwa ein Kunde in der Hotline an, sollte der Mitarbeiter auch die Kontakt-Historie einsehen können, die auf anderen Kanälen stattgefunden hat.

Neben der Strukturierung von Daten ist es vor allem die Datensicherheit, die im Finanzsektor eine entscheidende Rolle spielt. Viele Unternehmen haben in ihren Systemen unentdeckte Datenlecks. Im besonders sicherheitssensiblen Finanzsektor können solche Probleme schnell extrem teuer werden und das Image einer Marke stark schädigen. Unternehmen sollten hier auf eine Kombination aus Hardware, Software und spezialisierten Mitarbeitern setzen. Für die sichere Verwaltung und Verteilung von Druckdaten eignet sich zum Beispiel das TA Security Pack.

Dass es in Bezug auf Sicherheit um komplexe Szenarien geht, zeigt auch das Beispiel des FinTechs N26. Das Start-up bietet unter anderem sicheres Banking via Smartphone an und wirbt mit einem Sicherheitsalgorithmus, der Unregelmäßigkeiten sofort erkennen soll. Trotzdem ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, sich unbefugt Zugang zu Konten zu verschaffen, indem er diese mit einem neuen Smartphone verknüpfte, ohne dass die Kontoinhaber etwas davon mitbekommen.

Das Beispiel zeigt, dass auch FinTechs mit ihrem digitalen Know-how nicht automatisch vor Sicherheitsproblemen geschützt sind. Sowohl „traditionelle“ Dienstleister wie Banken und Sparkassen als auch FinTech-Start-ups müssen permanent daran arbeiten, Sicherheit herzustellen und sie zu erhalten. Und im besten Fall tun sich dazu „klassische“ Unternehmen und Start-ups zusammen und versuchen, gemeinsam die besten Werkzeuge und Methoden für sichere Finanzdienstleistungen zu entwickeln.