WOHIN GEHT DIE DIGITALE REISE?

Wohin geht die digitale Reise?
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Auf der impulse Konferenz „Aus Fehlern lernen“ debattierten Unternehmer über die Fehlerkultur in der Wirtschaft und die Implikationen der Digitalisierung – unter anderem in einem Workshop von TA Triumph-Adler. 

Gigantische Stahlkessel, riesige Rohre und unendlich hohe Decken: Die Kulisse für die zweite Ausgabe der Konferenz „Aus Fehlern lernen“ im Alten Kesselhaus auf dem Areal Böhler in Düsseldorf war beeindruckend. Der Ort im Stadtteil Meerbusch hat eine lange industrielle Geschichte hinter sich: Wo sich im November 2015 Hunderte Unternehmer trafen, um sich über Fehler, Digitalisierung und andere Themen auszutauschen, fertigte der Böhler Konzern fast das gesamte 20. Jahrhundert lang Stahl.

TA Triumph-Adler war neben der Commerzbank und anderen Firmen einer der Partner der vom Unternehmermagazin impulse organisierten Konferenz. Gut 200 Teilnehmer erhielten Input in Form von Vorträgen und Workshops und konnten sich untereinander vernetzen.

TA Triumph-Adler auf der impulse Konferenz „Aus Fehlern lernen“

Dabei ging es erstens um die Leitthemen der Konferenz: Wie sollten Unternehmer mit Fehlern konstruktiv umgehen? Wie können sie diese nicht als Misserfolg begreifen, sondern als Möglichkeit, zu lernen und besser zu werden? Zweitens ging es aber auch darum, wie sich Unternehmen im Zuge der digitalen Transformationen aufstellen sollten, um im Wettbewerb zu bestehen.

Genau zu diesem Thema konnten sich die Teilnehmer im Workshop „Zukunft“ von TA Triumph-Adler austauschen, ihre Erfahrungen teilen sowie über häufige Fehler debattieren und darüber, wie sich diese möglichst vermeiden lassen.

An den Tischen diskutierten dabei Unternehmer aus den verschiedensten Branchen und Größen – vom Werkzeughandel bis zur Unternehmensberatung. So unterschiedlich wie die Branchen scheinen auch die Ansätze zu sein, mit denen Unternehmer die digitale Technologie in ihren Betrieben anwenden: Von möglichst viele Technologien nutzen und erst später entscheiden bis genau abwägen, welche Technologie für das eigene Unternehmen sinnvoll ist, bevor man sie einführt, war alles dabei.

„Ich experimentiere gern mit den neuesten Tools und versuche, die Möglichkeiten der Technik so früh wie möglich auszureizen“, sagte etwa Michael Schellenberger, der ein mittelständisches Industrieunternehmen in der Nähe von Nürnberg führt. Einig waren sich die Teilnehmer, dass es im Zuge der Digitalisierung Aufgabe und Chance des Managements sei, den Wissenstransfer innerhalb des Betriebs sicherzustellen und auf diese Weise alle Generationen mitzunehmen. Vor der Neuausrichtung eines Geschäftsmodells sollten zunächst interne Prozesse optimiert werden.

Das Resümee des Workshops: Viele Unternehmen haben bereits in die eigene digitale Transformation investiert und beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Doch längst nicht alle Potenziale sind ausgeschöpft, mit denen sich Prozesse und Aufgaben vereinfachen, optimieren und verbessern ließen. So war zum Beispiel Lencke Steiner, Unternehmerin und Politikerin aus Bremen, der Meinung: „Viele etablierte Unternehmen hören den Begriff, können damit aber noch nichts anfangen.“ Mutiger in die Zukunft zu blicken, war dann auch der Appell des Unternehmers Dr. Jürgen Heraeus: „Kein steigender Gewinn ohne zunehmendes Risiko.“