DER DIGITALE FUSSBALLPLATZ

Der digitale Fußballplatz
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Vom Online-Scouting bis zu Apps, die auf den nächsten Gegner vorbereiten: Die großen Profi-Clubs nutzen digitale Lösungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, aber auch um sich besser zu organisieren.

In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich der Fußball stark verändert. Heute sind Profi-Clubs etwa in der Bundesliga so groß und so komplex wie mittelständische Unternehmen. Ein exzellentes Management der vielen digitalen Daten ist wichtig, wenn man effizient und profitabel arbeiten will. Das betrifft Training und Scouting genauso wie Ticketverkauf, Mitgliederverwaltung, die Personalplanung und auch Marketing und Merchandising.

Viele große IT-Unternehmen haben das Potenzial der digitalen Transformation im Fußball erkannt und gemeinsam mit den Clubs digitale Lösungen geschaffen. Der FC Bayern München und die TSG Hoffenheim etwa arbeiten mit SAP zusammen, um innovative Lösungen auf und neben dem Platz zu entwickeln. Real Madrid kooperiert mit IBM, Manchester United mit HCL.

Ebenfalls mit SAP hat der DFB spezielle Apps für die Nationalmannschaft entwickelt: Unter anderem „Challenger Insights“, mit der die Daten vom gegnerischen Team angezeigt werden können. Die App ist so einfach zu bedienen, dass sich die Spieler alle Infos mit dem Smartphone oder Tablet selbst anzeigen lassen können.

Beim Scouting neuer Talente setzen viele Clubs heute ebenfalls auf digitale Tools. Wyscout etwa ist die größte Fußballerdatenbank der Welt und wird von großen Vereinen wie dem FC Barcelona oder Manchester City genutzt. Mehr als 200.000 Spieler sind dort gespeichert. Von jedem Einzelnen können Daten wie Alter, Position oder Vertragslaufzeit abgerufen werden. Außerdem ist es möglich, Videos aus verschiedenen Kategorien anzusehen: beispielsweise nur die Kopfballtore eines Stürmers.

Das Training mit digitalen Helfern steuern
Viele Clubs in der deutschen Bundesliga und anderen internationalen Top-Ligen setzen inzwischen auf eigene Abteilungen für Sportwissenschaft und Analyse: Unter anderem mit digitalen Armbändern (Wearables) sammeln sie Daten der Spieler und optimieren auf dieser Grundlage das Trainingsprogramm. Die Herzfrequenz und weitere Vitaldaten werden gemessen, aber auch Schlafgewohnheiten und Stimmungen der Spieler. Der Trainer kann dann auf Basis dieser Informationen entscheiden, wer wirklich fit für das nächste Spiel ist und aufgestellt werden kann.

Übrigens verfügt auch TA Triumph-Adler über einige Erfahrung im Fußballbereich, vor allem wenn es um das Dokumentenmanagement und die Infrastruktur in Geschäftsstellen und Stadien geht: Bei der WM 2006 etwa hat TA Triumph-Adler sämtliche Stadien mit Output-Systemen sowie dem entsprechenden Verbrauchsmaterial ausgestattet.